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 DAZ - Treffen: Lehrergesundheit

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Carsten
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BeitragThema: DAZ - Treffen: Lehrergesundheit   Fr Nov 11, 2011 11:06 pm

Hallo zusammen,

anbei die von Frau Kern-Felgner zur Diskussion vorgeschlagenen Punkte.
Bitte postet eure Meinung zu den einzelnen Themen,
damit wir ein breites Meinungsbild des ganzen APR zusammenstellen können... Very Happy

Zitat :


  1. Schulrechtsprüfung schon Ende des 1. Ausbildungsabschnitts
  2. Organisationshilfen zum Umgang mit Druck und Terminstress
  3. Sportangebot des Seminars für Referendarinnen und Referendare
  4. Ermutigung der Referendare zu einer realistischeren Erwartungshaltung an ihren eigenen Unterricht (kein Perfektionismus)
  5. Thema „Gesundheit“ in Pädagogiksitzungen (um Ostern)
  6. Fallbesprechung (vgl. Angebot von Frau Zwingmann)
  7. Mehr Information über das Beratungsangebot von Frau Hendl
  8. Sicherstellung einer guten Betreuung der Referendare an der Schule durch geeignete Mentoren
  9. Umfangreicheres Angebot an Stimmtraining und Sprecherziehung (dazu Angebot von Frau Floeren)
  10. Entwicklung eines Wahlangebots („Werkzeugkasten“), aus dem die Referendare nach Bedarf wählen können;
    Vorschlag dazu: Freiwillige Module zum Thema „Für die eigene Gesundheit sorgen - mit Belastungen umgehen“ anbieten: als Vorbereitung der Referendare auf den Beruf und gleichzeitig als Vorbereitung der Ausbilder auf künftige Angebote fürs Referendariat

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Raja

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BeitragThema: Re: DAZ - Treffen: Lehrergesundheit   Sa Nov 12, 2011 1:20 am

Da es schon ziemlich spät ist, aber ich einfach schonmal anfangen wollte, meine Gedanken zusammeln, fange ich einfach an, werde aber vielleicht später noch Sachen ergänzen... Lest einfach über Tippfehler hinweg, bitte

1. Schulrechtsprüfung schon Ende des 1. Ausbildungsabschnitts
--> Ich denke, darin waren wir uns einig. Im ersten Ausbildungsabschnitt halten sich die Anforderung - ZUMINDEST IM VERGLEICH - doch in Grenzen. Ich persönlich hätte mich ungern neben Stoffverteilungsplänen und Überlegungen, wie ich meine Klassen führen will etc. auch noch mit der Schulrechtsprüfung befassen wollen. Da hat man wirklich anderes im Kopf. WENN es wirklich ein terminliches Problem sein sollte, sollte das doch jeden Kurs btreffen, oder? Wir hatten relativ oft Ausfall wegen Krankheit des Dozenten. Trotzdem haben wir nie Sitzungen nachgeholt. Ich finde das Argument, wir müssen die Prüfung nach den Ferien durchziehen, weil vorher nicht genügend Stunden unterrichtet werden können, nichtig.

2. Organisationshilfen zum Umgang mit Druck und Terminstress
--> Unbedingt notwendig. Nicht aber nur: wie gehe ich mit Druck um, sondern auch Aufklärung über Stress udn körperliche/psyhische Gefährdung durch Überlastung und (manchmal unbemerkte) Überarbeitung. Das würde ich aber mit Punkt 5 koppeln.

3. Sportangebot des Seminars für Referendarinnen und Referendare
--> Das wäre toll. Ich selbst habe gemerkt, wie sehr es mir hilft, regelmäßig zu trainieren. Ohne den Sport wäre ich absolut unausgeglichen. Nur muss ich eben wahnsinnig viel Geld hinblättern. Beim Unisport habe ich angefragt. Dort kommt man als Außenstehender nicht einfach rein. Also wäre ein Angebot vom Seminar sehr wünschenswert. Oder zumindest die offizielle Bemühung, sich mit dem Unisport zu verbinden.

4. Ermutigung der Referendare zu einer realistischeren Erwartungshaltung an ihren eigenen Unterricht (kein Perfektionismus)
--> Hier könnte man die DUE-Gedanken aus meiner letzten Mail angliedern. Und: Materialien, die es schon gibt, sollten auch wirklich benutzt werden. Warum muss man das Rad zig mal neu erfinden. Ermutigung zum Austausch an Schulen und unter Referendaren.

5.Thema „Gesundheit“ in Pädagogiksitzungen (um Ostern)
--> siehe 2. + möglichst früh, aber nicht ZU früh, damit man Referendare erst einmal in den Alltag hineinkommen lässt. April schein mit sehr sinnvoll. Auf jeden Fall geraume Zeit VOR DEN SOMMERFERIEN.

6. Fallbesprechung (vgl. Angebot von Frau Zwingmann)
--> Ist nicht so ganz mein Ding, weil ich eh Dinge mit anderen bespreche, die vorkommen. Ich habe aber von einigen gehört, die Interesse hatten, aber zu beiden angebotenen Terminen verpflichtende Seminarkurse haben. Es sollte Zusatzangebote geben, die außerhalb des Seminartages liegen, oder zumindest Angebote zu mehr Zeiten, sodass jeder Interessierte einen Platz finden kann.

7.Mehr Information über das Beratungsangebot von Frau Hendl
--> Ich weiß nicht mal genau, wer sie ist. Ist das die psychologische Beratung für Referendare, die außerhalb des Seminargeländes stattfinden soll?

8.Sicherstellung einer guten Betreuung der Referendare an der Schule durch geeignete Mentoren
--> Zwingend notwenig. Haben wir ja schon ausführlich besprochen. Ansprechpartner ohne Angst etc.
Habt ihr zudem eigentlich noch viel Kontakt zu euren Mentoren? Gelegentlich, um nicht zu sagen fast nie, fragt mich mal wer "und wie läufts so?" --> ja, läuft gut. Danke. --> Und tschüss. Muss ich die Mentoren selbst immer ansprechen und sie vielleicht freiwillig zu UBs einladen? Seit Beginn des 2. Abschnitts hat mich nur einmal eine Mentorin gesehen, zwecks DUE-Check. Wie wollen die dem Chef - sprich schulleiter, denn eine Beurteilung geben?

9. Umfangreicheres Angebot an Stimmtraining und Sprecherziehung (dazu Angebot von Frau Floeren)
--> Frau Strähle (?) meinte man (das Seminar) sei nicht mit Wunsch nach mehr Kursen an sie herangetreten. An der uni war bei uns Sprecherziehung ein Semester lang Pflicht, sonst bekam man das 1. STEX nicht. Warum nicht auch am Seminar? Mal abgesehen von den Kapazitäten, aber es geht ja auch erstmal um Anliegen und Gedanken.

10. Entwicklung eines Wahlangebots („Werkzeugkasten“), aus dem die Referendare nach Bedarf wählen können;
Vorschlag dazu: Freiwillige Module zum Thema „Für die eigene Gesundheit sorgen - mit Belastungen umgehen“ anbieten: als Vorbereitung der Referendare auf den Beruf und gleichzeitig als Vorbereitung der Ausbilder auf künftige Angebote fürs Referendariat
--> gibt es das nicht sowieso im Rahmen der Module im Anschluss?
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Frieda



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BeitragThema: Re: DAZ - Treffen: Lehrergesundheit   Sa Nov 12, 2011 10:45 pm

Ich habe nur ein paar wenige zusätzliche Anmerkungen - ansonsten schließe ich mich Raja an!

2. Orgnisationshilfen für Terminstress: Hört sich gut an, aber was genau erwarten wir da in der Praxis? Jeder hat sein eigenes System, jeder hat andere Bedingungen und Vorgaben an der Schule - was soll uns mehr an die Hand gegeben werden als Terminkalender benutzen, vorausdenkend Planen, UBs gut verteilen, Freizeit nicht vergessen usw. Ich denke, man kann die Referendare nur auf Schwierigkeiten hinweisen, doch bewältigen müssen sie/wir es selbst.

3. Sportangebot: Das wäre ein Angebot, das nur Referendare wahrnehmen können, die in KA wohnen - es sei denn, es wäre Donnerstags.

4. realistische Erwartungshaltung: Ich denke, die Pädagogen sind da ganz unserer Meinung. Viel wichtiger ist, dass das auch in die Köpfe der Fachleiter reingeht, denn die sind ja mehr oder weniger dafür verantwortlich!

7. Ja, wer ist Frau Hendl?

8. Mentoren: Aufgaben der Mentoren sollten klar formuliert sein (wahrscheinlich gibt es da schon ein Merkblatt). Auch sollten diese bzw ihre Arbeit überprüft werden!

LG Frieda
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Celina

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BeitragThema: Re: DAZ - Treffen: Lehrergesundheit   So Nov 13, 2011 5:46 pm

1. Schulrechtsprüfung schon Ende des 1. Ausbildungsabschnitts
Ich schließe mich Raja an: In der 2. Hälfte wimmelt es ja nur so vor Terminen. Wenn wir zwei oder mehr Blockveranstaltungen vor den Sommerferien hätten, ginge das doch sicherlich.

2. Organisationshilfen zum Umgang mit Druck und Terminstress
Ich denke auch, dass hier jeder seinen eigenen Ablauf hat.

3. Sportangebot des Seminars für Referendarinnen und Referendare
Koppeln mit dem Unisport finde ich eine super Idee. Wir haben an unserer Schule den Lehrersport eingeführt. Ich spiele und hopse nun jeden Donnerstag durch unsere Sporthalle.

4. Ermutigung der Referendare zu einer realistischeren Erwartungshaltung an ihren eigenen Unterricht (kein Perfektionismus)

Tja, das hängt nun auch an unserem Umfeld: FL, Mentoren (Mitreferendare). Wir haben an unserer Schule eine Chefmentorin, die "prüft" regelmäßig, ob alles inOrdnung ist und wir gut betreut werden. Super.

7.Mehr Information über das Beratungsangebot von Frau Hendl

Ja, das ist die Psychologin. Vielleicht kann sie sich dem jeweiligen Kurs vorstellen und auf das Angebot hinweisen.

8.Sicherstellung einer guten Betreuung der Referendare an der Schule durch geeignete Mentoren

Stichwort: Chefmentorin (bei uns ist das übrigens jemand vom Personalrat)

9. Umfangreicheres Angebot an Stimmtraining und Sprecherziehung (dazu Angebot von Frau Floeren)
Unbedingt, gerne auch als Wahlpflicht.
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Andreas

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BeitragThema: Re: DAZ - Treffen: Lehrergesundheit   Mo Nov 14, 2011 10:21 pm

auch wenn es schon etwas spät ist, hier noch ein paar Gedanken meinerseits:

- Wäre es denkbar in den Fachseminaren eine Unterrichtseinheit gemeinsam zu planen, durchzuführen und zu reflektieren? Ich stelle mir das so vor:
Beispiel Deutsch, Klasse 10 (haben sowieso fast alle Deutsch-Referendare): unbeliebtes Thema Texterörterung. Ein Stoffverteilungsplan für ca. 14 Stunden (für die UE) wird erarbeitet und einzelne Stunden vorab gemeinsam durchgeplant. Jeder Referndar kann sich dann erst mal auf das "Wie" des Unterrichtens beschränken. Ich denke, dass das, was bei uns Stress macht, auch die Planung der Stunde ist und nicht, diese zu halten.

- Mentoren: Ich habe einen verpflichtenden Termin (45 Min.) mit meiner Mentorin in der Woche, in der besprochen wird, was so anfällt (oder eben geplaudert wird, wenn nichts ist). Soweit ich weiß, bekommen die Mentoren ja auch eine Ermäßigung von einer Wochenstunde.

- Evtl. eine "psychische" Entlastung: Wir machen in Schulkunde auch das Thema "Bewerbung nach dem Referndariat". Wäre es denkbar dies in die Päda-Sitzungen o. Ä. mit einzubeziehen? Dann wäre der/die Einzelne wohl etwas sicherer.

Den anderen Diskussionspunkten schließe ich mich an.

Grüße, Andreas
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